17.06.13. Freihandel EU-USA - Wo bleibt der Verbraucherschutz?
Brüssel - Zur Aufnahme der Verhandlungen über ein transatlantisches Freihandelsabkommen EU-USA und den dazu angekündigten Protestaktionen von Umwelt- und Entwicklungsorganisationen am morgigen Dienstag in Berlin erklärt der Europaabgeordnete und agrarpolitische Sprecher der Grünen/EFA, Martin Häusling:
„Bei allem Verständnis für den Abbau bürokratischer Hürden und dem Wunsch, den Handel über den Atlantik hinweg zu erleichtern, sehe ich für den Bereich von Lebensmitteln, Verbraucherschutz und Landwirtschaft weit mehr Nach- als Vorteile auf Europa zukommen. Der gesamte Bereich Nahrung und Agrar sollte aus den Verhandlungen komplett ausgeklammert werden.
13.06.13 Allround-Killer Glyphosat - Totspritzen von Getreide sofort untersagen
Straßburg - Zu der vom BUND vorgelegten Studie über Glyphosat im Körper von Stadtbewohnern, erklärt der Europaabgeordnete und agrarpolitische Sprecher der Grünen/EFA, Martin Häusling:
„Die Studie des Bund für Umwelt und Naturschutz BUND und der Dachorganisation Friends of the Earth über Glyphosat im Urin von Stadtbewohnern reiht sich ein in eine immer länger werdende Kette von ernstzunehmenden Untersuchungen, die klar zeigen, dass der Umgang mit dem Totalherbizid alles andere als unproblematisch ist. Es liegt auf der Hand, dass vor allem die fahrlässige Praxis des Totspritzens von Getreide kurz vor der Ernte eine der wesentlichen Quellen darstellt.
Diese Methode, die man fachlich Sikkation nennt, gehört aus meiner Sicht sofort europaweit untersagt.
21.06.13 Vor Ort Mehr-Wert schaffen!
Landwirtschaft:
Aktiver Teil der ländlichen Wirtschaft oder Vertragsgehilfe für Großkonzerne –
Wo wollen wir hin und welche Spielräume eröffnet die EU-Agrarreform für Hessen?
Diskussions- und Informationsveranstaltung
Freitag, 21. Juni 2013 von 11:00 – 16:00 Uhr
Kolpinghaus, Die Freiheit 2, 34117 Kassel
Ländlicher Raum: Ort der Zukunft? Seit Jahren wird in Europa, in Bund, Ländern und Kommunen darüber diskutiert, wie wir unsere ländlichen Räume zukunftsfähig erhalten und gestalten können. Unbestritten hoch und vielfältig sind die Herausforderungen, die es auf allen Feldern der Politik zu beackern gilt. Von maßgeblichem Einfluss für die Veränderung und Wertschöpfung im Land ist nach wie vor die Agrarpolitik.
Gemeinsam mit unseren Referenten und Gästen möchten wir darüber diskutieren, ob die derzeit verhandelte europäische Agrarreform diesen Fragen ausreichend Priorität einräumt und sich sowohl an den Herausforderungen wie den selbstformulierten Ansprüchen messen lassen kann.
Wird die Steigerung der regionalen Wertschöpfung im Vordergrund stehen oder werden agrarindustrielle Interessen dominieren?
Welcher Zusammenspiel aller politischen Ebenen von international bis regional ist für eine ausgewogene ländliche Entwicklung erforderlich und wie können wir einen solchen Prozess gestalten?
Wir laden Sie herzlich ein, darüber mit den Referenten und den Teilnehmern zu diskutieren.
Programm (Flyer)
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